Windows benutzt einen Teil der Festplattenkapazität um das Dateisystem zu verwalten. Die Daten werden mittels einer MFT (Master File Table) verwaltet. Dank umfangreicher Musiksammlungen und unzähligen Bildern müssen heutzutage hunderttausende von Dateien verwaltet werden. Das macht die Verwaltung schwierig zumal die MFT nur eine festgelegte Größe nutzen kann.

Die MFT Tabelle ist fester Bestandteil des NTFS Dateisystems. In Ihr wird gespeichert wo sich eine Datei befindet, wie groß sie ist und von welchem Dateityp sie ist. Außerdem werden Zugriffsrechte und Freigaben mit der Tabelle verwaltet. Außerdem speichert die MFT noch das Erstellungsdatum, Änderungsdatum und Informationen über den Dateiinhalt.

Die Vergrößerung der Maste File Table kann das System beschleunigen. Normalerweise verwendet Windows 12,5% der Kapazität der im System verbauten Festplatten. Durch die vermehrte Dateizahl wird die Verwaltungstabelle rasch gefüllt und neue Daten können nicht mehr in den geschützten Bereich geschrieben werden. Das führt dazu das die MFT-Datei fragmentiert wird. Auf eine fragmentierte MFT kann nur langsam zugegriffen werden. Wird der reservierte Speicher vergrößert wird der Zugriff wieder beschleunigt

Windows lässt folgende Einstellungen für verschiedene Verwendungszwecke zu:

  1. 12,5% für normale Desktop Rechner
  2. 25% für Workstations
  3. 37,5% für Server
  4. 50% für Hochleistungsserver


Das ganze kann mittels Eingriff in die Registrierdatenbank von Windows 7 unter folgendem Pfad konfiguriert werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ FileSystem

Hier muss entweder der DWORD Wert neu erstellt werden oder ist schon vorhanden:

NtfsMftZoneReservation 

Die Größe der MFT kann eingestellt werden indem dem DWORD der Wert 1-4 (siehe Aufzählung) zugeordnet wird.

Sollte  NtfsMftZoneReservation auf 0 eingestellt sein bedeutet das nur das die Default Einstellung gewählt ist und diese entspricht auch dem Wert für 1 also 12,5%

 

 

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