Geld verdienen im InternetIn diesem Artikel möchte ich die verschiedenen Möglichkeiten mit einem Blog oder eine Internetseite Geld zu verdienen aufzeigen und kurz zu den einzelnen Punkten Stellung nehmen. Aufgrund der vielen Zeit die ich in meinen Blog und meinen YouTube Kanal stecke habe ich mich in den letzten Monaten nach Möglichkeiten umgesehen wie ich meine viele Arbeit ein wenig entlohnt bekommen könnte. Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und festgestellt dass es kein Hexenwerk ist relativ zügig zumindest seine Unkosten zu decken. Mit stetiger Optimierung ist es durchaus möglich ein ansehnliches Einkommen mit dem eigenen Webprojekt zu erwirtschaften.

 

Es gibt eine ganze Reihe von Einnahmemöglichkeiten von denen der Eine oder Andere wahrscheinlich noch nie etwas gehört hat sofern er sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat. In folgendem Teil stelle ich euch die einzelnen Einnahmequellen vor:

[important]Die hier aufgeführten Anbieter sind nicht zwangsläufig die größten Anbieter. Ich habe mich auf Anbieter für den deutschsprachigen Raum beschränkt die eine Anmeldung für Privatleute und Kleinunternehmer bieten. Es gibt einige Anbieter die nur Firmenkunden und Webseiten mit mehreren Millionen Aufrufen akzeptieren und das erschien mir für dieses Umfeld nicht passend. Wenn ich neue Anbieter testen kann werde ich die Liste erweitern.[/important]

Pay per Click-/View-Werbung

Pay per Click–Werbung Banner Werbung oder auch „Pay per Click“-Werbung ist wohl die bekannteste Werbeform im Netz. Das Prinzip ist einfach: Werbebanner in die Website einbauen, für Traffic sorgen und darauf warten das jemand auf die Werbung klickt. Pay per Click Werbung ist von allen Werbemitteln am einfachsten einzubauen und bietet für junge Projekte einen guten Einstieg in die Monetarisierung des eigenen Contents. Es werden nicht nur grafische Werbebanner sondern auch Werbung in Textform oder als Linklisten angeboten.

Pay per View-Werbung Ist das gleiche wie Pay per Click Werbung mit dem Unterschied das nicht oder nicht nur der Click auf die Werbung bezahlt wird sondern auch die einfache Einblendung der Werbung

Popup Werbung Bei den Besuchern nicht ganz so beliebt ist die so genannte Popup-Werbung die einen Banner oder ein Werbevideo nicht in den Content integriert sondern über die Website legt. Der Besucher ist gezwungen das Popup Fenster manuell zu schließen, verschieben oder muss warten bis z.B. ein Werbefilm abgelaufen ist. Popup Werbung kann sowohl Pay per Click als auch Pay per View Werbung sein.

Intext Werbung Bei dieser Werbeform werden einzelne Begriffe in einem Text farblich hervorgehoben. Bewegt ein Besucher den Mauszeiger über eins dieser Wörter wird automatisch eine kleine Werbebotschaft zu diesem Begriff eingeblendet.

Besonders Pay per Click Werbung bietet bei neuen Webseiten schnelle Erfolgserlebnisse da es keine Einstiegsbeschränkungen gibt. Bekanntester Anbieter von Bannerwerbung ist natürlich Google mit seinem Adsense Programm aber es gibt noch einige andere Anbieter am Markt die man sich mal anschauen kann.

Anbieter:

Pay per Click

  • Adsense     Dürfte wohl jedem bekannt sein
  • Contaxe     Bietet neben Bannerwerbung auch in-Text Werbung. Schweizer Unternehmen.

IN-Text

  • Adiro        Ein Anbieter der sich auf In-Text Werbung spezialisiert.
  • Contaxe     Bietet neben Bannerwerbung auch in-Text Werbung. Schweizer Unternehmen. 

Pay per View

  • Usemax   Diesen Anbieter teste ich zur Zeit. Geworben wird mit einem festen Preis ab 1€ für 1000 Views. Popup, Layer und Bannerwerbung steht zur auswahl

Affiliate Marketing

Ungleich bessere Einnahmen lassen sich mit Affiliate Marketing erzielen. Meistens muss man sich mit seiner Website oder seinem Blog bei einem Anbieter bewerben um auf dessen Angebot zugreifen zu können. Im Affiliate Marketing kommen sowohl Banner als auch Links zum Einsatz. Je nach Partnerprogramm kann der Websitebetreiber schon an einem Click verdienen. Meistens wird aber eine bestimmte Handlung vorausgesetzt. Das kann z.B. Anlegen eines Accounts, Anmeldung für einen kostenlosen Newsletter oder aber auch Erwerb eines Produktes im Onlineshop sein. Pay per Lead, Pay per Sale, Pay per Signup sind ein paar Beispiele. Der Aufwand ist um einiges höher allerdings sind die zu erwartenden Auszahlungen auf jeden Fall die Mühe wert. Wirklich gut funktioniert das allerdings nur bei einem gut besuchten und vertrauenswürdigen Blog.

Anbieter:

  • Superclix     Schneller und unkomplizierter Einstieg in die Affiliate Marketing Welt.
  • Zanox         Riesiges Netzwerk mit einigen Topfirmen.
  • Adcell         Klein aber fein
  • belboon     Ziemlich groß auch hier viele Topfirmen
  • Amazon   Bietet Shop Tools und Angebotsbanner

Bezahlte Artikel

Genau was man bei dem Titel erwartet. Firmen bezahlen Geld für einen von einem Blogger geschriebenen und auf dessen Blog veröffentlichten Artikel. Anders als bei diversen Content Farmen bei denen man einfach für Artikel bezahlt wird die man für fremde Seiten schreibt wird man hier zusätzlich für die eigene Social Media Reichweite und die Reichweite seines Blogs bezahlt. Das bedeutet natürlich dass man sich für einzelne Kampangen bewerben muss und dadurch zusätzlicher Aufwand entsteht. Bei Produkttests bekommt man das zu testende Produkt normalerweise gestellt und kann es oft als Bonus behalten. Bezahlte Artikel sind eine Möglichkeit Content zu erstellen und gleichzeitig Geld damit zu verdienen. Die Provision errechnet sich meist anhand des Traffics daher muss auch hier die Seite schon etabliert sein.

Anbieter:

  • Trigami     Nach dem Zusammmenschluss mit eBuzzing der größte deutsche Anbieter
  • Hallimash   Habe mittlerweile ein paar Erfahrungen gesammelt und ein Bericht wird folgen.
  • Blogpay     Kleiner Anbieter

Links verkaufen

Linkverkauf kann sehr profitabel sein. Wenn man einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat wird man fürs rumsitzen und nichts tun bezahlt. Früher war ein guter PageRank die Voraussetzung für einen guten Linkverkauf, heute dient er mehr der Preisfindung für einen Link da der Pagerank allein nicht mehr so starkes Gewicht wie vor wenigen Jahren besitzt.  Wieso bezahlt jemand Geld für eine Verlinkung? Ganz einfach: Verlinkungen auf eine Website sind für Google und andere Suchdienste ein Indiz dafür das es sich bei der verlinkten Seite um ein gutes Suchergebnis handelt. Eine gute Linkstruktur ist ausschlaggebend um bei der Google Suche auf die ersten Plätze zu kommen bei einem Begriff. Eine gute und breite Linkstruktur ist allerdings auch vom Pagerank des Verlinkenden abhängig. Je höher der Pagerank umso wertvoller ist ein Link von der Seite. Natürlich sollte man verkaufte Links nicht großartig Publik mache da Google das natürlich sonst durchschauen würde. Alles in allem die einfachste Art Geld mit seiner Homepage zu verdienen.

Anbieter:

  • Backlinkseller Gute Plattform um Links zu verkaufen. Backlinkseller vermittelt Links sehr unauffällig auch Links auch von Unterseiten.
  • Teliad Riesiger Linkverkäufer mit mehreren Möglichkeiten Links zu verkaufen. Hier geht es zu meinem Artikel über Teliad

Direktverkauf von Werbeplätzen

ist eine weitere Möglichkeit mit einer bekannten Website Geld zu verdienen. Man vermietet bestehende Bannerplätze einfach selbst für einen festen Betrag. Auch bei kleinen Seiten kann das unter Umständen lukrativ sein wenn man z.B. auf seiner Seite ein regional interessantes Thema bearbeitet. Direktvermarktung wird aber in den meisten Fällen erst bei bekannten Webseiten funktionieren. Das tolle an der Direktvermarktung ist das man keinen Zwischenhändler braucht und man den gesamten Betrag selbst einstreihen kann.
Wenn man nicht selbst Klinken putzen möchte kann man seine Werbefläche auch im Internet zum Verkauf anbieten. Auch hier stehen verschiedene Anbieter zur Verfügung. Die bekanntesten dürften diese beiden sein:

Anbieter:

  • AdScale Großer Bannermarktplatz mit diversen Möglichkeiten Werbung einzublenden
  • AdShopping Ein weiterer großer Anbieter

Tantiemen von der VG Wort

Viele wissen nicht, dass nicht nur Autoren, Radiosender und Fernsehsender Tantiemen von der Verwertungsgesellschaft WORT erhalten können sondern auch Blogger. Voraussetzung ist das der Text mindesten 1500-mal aufgerufen wurde und mindestens 1800 Zeichen groß ist. Um das Ganze zu überwachen muss in die Webseite auf der der Text steht ein Zählpixel eingebaut werden.


Spenden sammeln

Wer nichts übrig hat für Werbung kann auch Spenden sammeln. Das funktioniert aber nur bei wirklich stark frequentierten Blogs und Websites. Darüber hinaus müssen die Beiträge wirklich eine Spizenqualität aufweisen bevor jemand bereit ist den virtuellen Geldbeutel zu zücken. Passende Anbieter sind vor allem paypal und Flattr. Wobei sich Flattr noch in der Betaphase befindet aber schon gute Ansätze zeigt. Beide Dienste verlangen jedoch zum Teil zu hohe Gebühren.

  • Flattr Micropayment System in der Betaphase
  • Paypal  Einfache Spendenabwicklung